Besondere Jahre

Erstes Vereinsfoto des Musikverein Ulmen

v. l.: Kurt Kreutz, Dieter Esper, Dieter Lanser, Heinz Klütsch, Josef Weber, Reinhold Mohr, Rolf Allard, Rudi Winkel, Klaus Mohr, Hermann-Josef Schmitz, Karl-Josef Franzen, Hermann-Josef Schmitz, Erhard Mindermann, Horst Adams, Berthold Stolz, 1. Dirigent Peter Schmitz, Walter Denkel, Elmar Schmitz, Gerhard Stadtfeld, Josef Lanser, Rudi Schmitz, Wilfried Schmitz, Karl-Heinz Schmitz, Alfred Schug, Reinhard Lanser, Rainer Kreutz, Josef Kreutz, Norbert Schmitt

Im Jahr 1973 übergab der erste Dirigent Peter Schmitz die musikalische Leitung aus gesundheitlichen Gründen dem jungen Musikstudenten Dieter Lanser (damals 18 Jahre alt), der diese bis 1977 behielt. Im Dezember 1977 übernahm dann Klaus Mohr das musikalische Ruder. Unter seiner Leitung bekam die musikalische Programmgestaltung und die Nachwuchsausbildung eine hohe Priorität im Verein. Auch fünf weitere Gründungsmitglieder sind nach all den Jahren immer noch aktive Musiker mit Leib und Seele und haben sich auf verschiedenste Weise im Musikverein Ulmen verdient gemacht. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank dem Ehrenvorsitzenden Heinz Klütsch, der seit der Gründung in liebevoller Art eine Vereinschronik führt und alle Daten, Zeitungausschnitte und Informationen rund um den Musikverein Ulmen festhält.

 

Besonders zu erwähnen ist auch, dass der Musikverein Ulmen seit seiner Anfangszeit immer wieder auf verlässliche und äußerst fähige "Ersatzdirigenten" aus den eigenen Reihen oder auf ortsansässige Freunde zurück greifen konnte. Diese waren bzw. sind Konrad Esper, Helmut Schmitz, Bodo Schwoll, Rolf Dohm und Walter Eich.

1979 feierte der Musikverein sein 10-jähriges Bestehen mit einem großen Fest auf dem Marktplatz und konnte mit Stolz auf seine bisher kurze aber sehr erfolgreiche Vergangenheit zurück blicken. Höhepunkte waren unter anderem die Kurkonzerte in Daun, eine Schallplattenaufnahme, das ZDF Sonntagskonzert live aus Cochem, musikalische Gestaltung eines feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr mit Sondergenehmigung des BMVg, SWF Liveübertragungen im Radio und eine RTL Livesendung über Ulmen.

 

1975 wurde erstmals ein Jahreskonzert im Bürgersaal aufgeführt. Diese Tradition besteht bis heute fort.

In den 80er Jahren geht die Erfolgsgeschichte des Musikvereins Ulmen weiter. Die Mitgliederzahl wächst stetig, die Jugendausbildung ist äußerst effektiv, das Notenrepertoire erweitert sich und sowohl im geselligen Unterhaltungssegment, als auch in der konzertanten Blasmusik hat der Musikverein Ulmen sich über die Ortsgrenze hinaus etabliert.

Das Vereinsleben macht in dieser Zeit so richtig Spass. Noch heute wird gerne von den damaligen Vereinsausflügen erzählt oder davon, wie die zweite Schallplatte aufgenommen wurde.

Mitte der 80er Jahre gründet Wilfried Umbach eine Dixieland-Band aus den Reihen des Vereins. Mitglieder waren: Wilfried Umbach (Klarinette), Bodo Schwoll (Trompete), Klaus Mohr (Posaune), Karl-Josef Saxler (Tuba), Rolf Dohm (Klavier/Keyboard) und Rolf Denkel (Schlagzeug). Diese Art der Musik traf den Zeitgeist und feierte große Erfolge.

Auch das 20-jährige Vereinsjubiläum wird im September 1989 mit einem großen Fest auf dem Marktplatz gefeiert. Wegen schlechter Witterung musste die Veranstaltung jedoch teilweise abgebrochen werden.

v. l.: Karin Stolz, Marianne Denkel, Maria Kutscheid, Christa Mohr, Irmtrud Schuster, Anna Schug, Maria Reicherz

Anfang der 90er Jahre bildet sich eine "kleine Besetzung" des Musikvereins, bestehend aus wenigen Mitgliedern aller Register. Ursprünglich für die Mitgestaltung der Karnevalssitzungen in Ulmen gegründet, spielt die kleine Besetzung schon bald auch bei anderen kleinen und großen Veranstaltungen und repräsentiert den Musikverein bis heute vorbildlich. Besonders beliebt ist auch das Bläserensemble des Musikvereins. Sowohl bei kirchlichen und gemeindlichen, als auch bei privaten Festen werden die Blechbläser gerne engagiert und sind für ihre qualitativ hochwertige und harmonische Musik bekannt.

v. l.: Klaus Mohr, Walter Denkel, Norbert Schmitt (aktiv ausgeschieden 2006), Alfred Schug (beigetreten 1969), Karl-Josef Saxler (beigetreten 1969), Berthold Stolz, Hermann-Josef Diederichs, Heinz Klütsch

Die Tradition der alljährlichen Konzerte erreichte in den 90er Jahren einen weiteren Höhepunkt. Um den anspruchsvollen Arrangements gerecht zu werden, heißt es üben, üben, üben. 1996 fährt der Musikverein hierzu erstmals auf ein Probenwochenende, um den Stücken den nötigen Feinschliff zu geben. Natürlich kommt hierbei auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Bis heute gehört das Probenwochenende nun zum festen Jahresprogramm des Vereins. Die vielen Wochen Probenarbeit vor den Konzerten sind für die Musiker die schönsten Proben des ganzen Jahres.

Die Herausforderungen der symphonischen Blasmusikkompositionen geben dem Musizieren jedes Jahr einen neuen Reiz und sorgen für viel Abwechslung im Repertoire.

Ein besonderes Erlebnis stellte 1993 auch die Mitwirkung bei der Fernsehaufzeichnung des ZDF Sonntagskonzertes aus Cochem dar. Im Juli 1999 feierte der Musikverein sein 30-jähriges Jubiläum wiederum mit einer Open-Air Veranstaltung auf dem Marktplatz mit musikalischer Unterstützung befreundeter Vereine.

Im neuen Jahrtausend führt der Musikverein Ulmen seine Traditionen fort und gibt sich gleichzeitig zukunftsorientiert und zeitgemäß. Die gesellschaftlichen Veranstaltungen haben sich verändert, Frühschoppenengagements sind seltener geworden und so richtet sich der Musikverein nach den Wünschen der Auftraggeber und passt sein Repertoire nach Bedarf an. Diese Vielseitigkeit ist heute unerlässlich und so blickt der Musikverein Ulmen mit Stolz auf die vergangenen 40 Jahre und voll Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft.